Freitag, 27. Februar 2015

Projekt Stadt-Tomaten

Heute habe ich mir ein kostenloses Samen-Paket bestellt beim Projekt "Stadt-Tomaten".

Da geht es darum die Pro Specie Rara Tomaten-Sorten zu säen, ernten und die Samen weiterzuverteilen und somit die alten Sorten wieder zu fördern.

Gerne mache ich da auch als "Nicht-Tomaten-Esserin" mit, denn die Kinder haben bestimmt Freude daran. Viele Sorten waren leider schon vergeben, wir haben uns dann aber für die Sorte Siberia entschieden, da sie kälteresistent ist. Wir versuchen daher unser Glück ohne Treibhaus, einfach an warmer Lage. Im Treibhaus nisten sich darum jedes Jahr Wespen und Bienen ein, die da auch gelassen werden, aber dann dürfen die Kinder nicht mehr rein.

Dieses Jahr haben wir sowieso vor mit der Grossen ein kleines Gärtchen zu machen, wo sie ihr eigenes Gemüse ernten kann :) Als Kind war die Kartoffelernte, Kirschenpflücken und das Äpfel / Birnen Mosten für mich immer ein Highlight, davon möchten wir gerne auch einen Teil versuchen weiterzugeben.

Was übrigens auch immer einen Ausflug wert ist, ist der am 2. und 3. Mai stattfindende Pro Specie Rara Setzlingsmarkt auf dem  Schloss Wildegg.

Dienstag, 24. Februar 2015

Hereinspaziert ins "Spiesser-Land"

"Bitte nicht Klingeln - Baby schläft"-Schilder oder Namensaufkleber und Winnie Pooh Sonnenblenden am Auto. Als ich noch keine Kinder hatte für mich ein absolutes -  nein sogar absolutestes - No Go.

Jetzt, wo ich selber Mutter bin, kann ich sogar für das Erstere ein gewisses Verständnis aufbringen. Denn jedem, der die Türklingel drückt, nachdem man die Kinder nach mühevollen Überredungskünsten und mit allen Tricks endlich zum Mittagsschlaf gebracht hat, könnte man direkt an die Gurgel springen und seien es auch noch so nette Kinderbilderbücher-Vertreterinnen oder eifrige "Wachtturm"-Anpreiser im dritten Lebensabschnitt, welchen man vor lauter Mitleid sonst liebend gern ein warmes Teeli und eine Verschnaufpause anbieten würde - ABER unter diesen Umständen kaltherzig und radikal abserviert.

"Wenn wir mal Kinder haben, dann machen wir das bestimmt nie..." Hm, nun sind die Kinder da und ehrlich gesagt gehört man nun auch zu diesen - ohne Kinder hätte man gesagt "Spiessern" - und machen viele Dinge genau so, wie man nie gehofft hätte.

So dachte man zum Beispiel illusorisch, dass man flexibel und offen bleibt, was Ferien angeht. Und ja, Ferien und Reisen war ein grosses Thema bei uns... Die Tage, an welchem der neue Easyjet-Flugplan rauskam, gehörte bei mir sozusagen zu den höchsten Feiertagen und waren fett in der Agenda vermerkt, auch die unmöglichsten Flugzeiten wurden in Kauf genommen und wenns sein musste, wurde auch Mal im Auto auf dem Flughafenparkplatz geschlafen...

Doch das sind Tempi passati. Seit wir Eltern sind, schätzt man plötzlich die eigenen vier Wände und den Garten viel mehr als vorher. Mit einem Kind machte man noch solche "Pläuschli", wie spontan ein Wochenende mit dem Camper weg oder zwei Wochen Sardinien-Ferien ohne irgendwelche Hotelbuchungen. Jetzt mit zwei Kindern, überlege ich mir manchmal schon, ob ich wirklich mit beiden zusammen einkaufen gehen will... Denn schon das, kann zur Nervenprobe werden.

Was ganz schlimm ist, dass man viele Sachen gar nicht mehr merkt. So ist es schon völlig normal, dass man als Mutter die Resten isst, nachdem beide Kinder schon frisch und fröhlich im Teller rumgestochert haben. Es wird einem erst wieder bewusst, wenn einem "Nicht-Eltern" einem entsetzt und andere Mamis und Papis einem mitfühlend anschauen.

Bewundernd schaue ich zu den "Supermamis" auf, die es schaffen nebst Kindern immer noch schön angezogen zu sein, tadelloses Make-Up und Frisur zum Standard gehören, das ist mir nämlich abhanden gekommen...


Wer hätte gedacht, dass man irgendwann Mal so weit ist, dass man während dem Einkaufen die Zusammensetzungen der Früchteriegel auf zugesetzten Zucker kontrolliert, die Handtasche eher an ein Wochen-Überlebenspaket-für-Kinder erinnert, man die Vor-und-Nachteile von x verschiedenen Kinderwagen- und Autositzen aufzählen kann, die frisch angezogenen Kleider nach spätestens einer halben Stunde schon wieder von Fingerhänden "dekoriert" worden sind...

Also: Willkommen im Spiesser-Land, aber eigentlich ist es ja ganz schön hier, wir bleiben noch, bis die Kinder ausziehen :)



Montag, 23. Februar 2015

Pauli - Der kleine Maulwurf zum Zweiten

Vor zwei Wochen kam der Maulwurf-Stoff in den Shop bei Stoff & Liebe. Wer sich in der Nähwelt nicht auskennt, kann sich kaum vorstellen, was da passiert. Schon 5 Minuten vor sechs (auf dann war der Stoff angekündigt), war der Server mausetot. Das passiert regelmässig, wenn neue "Eigenproduktionen" auf den Markt kommen. Alle nähwütigen Frauen (und einige wenige Männer die selber nähen oder - worst case - von der lieben Frau den Auftrag bekommen haben, den Stoff auf Geling und Verderben zu ergattern), sitzten zu Hause vor dem Compi und drücken über Stunden unentwegt F5, um den Stoff auch ja nicht zu verpassen und ein Stück davon in den Warenkorb zu bekommen. Ganz ärgerlich ist es jeweils, wenn das endlich geschafft ist und man ihn nachher noch verliert, weil der Server dann wieder hangen bleibt.

Diesmal war die Gier bei mir nicht so gross, dass ich am Compi sitzenblieb. Ich ging gemütlich bei meinen Eltern Nachtessen und versuchte danach nochmals mein Glück - und siehe da, ich konnte von jedem der drei Designs einen Meter bestellen. :) Einfach so, ohne Probleme.

Mittlerweile gibt es schon Kontingente bei Stoff & Liebe, von jedem Stoffdesign kann pro Person nur noch 2 Meter bestellt werden. Und die "Stoff-Mafia" ist schon aktiv. Sobald die begehrten Pakete ausgeliefert sind, gibt es auf dem "Stoff-Schwarzmarkt" die ersten Verkäufe. Begehrte Stoffe werden mit stolzen Preisen von 60 Euro pro Meter (Einkauf EUR 17.99) gehandelt. Verrückte Welt...

Und trotzdem sehe ich mich im April wieder vor dem Compi sitzen, denn dann kommen die neuen Heidi-Stoffe...

Der Pauli Dotties Stoff in bordeaux wurde am Wochenende schon zugeschnitten und vernäht. Für die Kleine gab es ein Mag Rag Pulli mit angehängtem Rockteil. Das Schnittmuster ist wiederum von nEmadA. Zu kaufen gibt es den Schnitt hier.

Falls die Kleider es bis zum Frühling überleben (meine Kinder sind Fleckenkünstler) und man wieder gut draussen fotografieren kann, folgen Tragebilder.






Pauli - Der kleine Maulwurf zum Ersten

Letzte Woche kam der Trostpreis vom ersten Sew Along bei Stoff & Liebe an. Da habe ich mit meinen selbstgenähten Spielgruppen-Taschen mitgemacht.

Nun durfte ich also das, wie immer, liebevoll verpackte Paket öffnen. Es war ein halber Meter vom neuen Maulwurf-Stoff in Farbe Lavendel. Herzlichen Dank :)

Meine Grosse kennt die Pakete von Stoff & Liebe schon, es hat immer ein Wickie-Bonbon drin mit einem Tattoo von Wickie - dem Wikinger. Das ist für sie natürlich wichtiger als "mein Stoff". Sobald sie das Logo auf dem Paket sieht, will sie sich dieses gleich unter den Nagel reissen.
Wickie wird es übrigens dieses Jahr auch als Stoff geben.

Da ich grippehalber letzte Woche flachgelegen bin, kam der Stoff erst das Wochendende unters Messer.

Entstanden ist ein MixMeGirl von nEmadA mit improvisiertem zweilagen Rockteil und Kapuze.

Es hat übrigens Nerven gebraucht. Normalerweise nähe ich fast überall Bündchen dran. Diesmal habe ich gedacht, dass es einen Saum gibt bei den Ärmel - und es war der Horror. Erster Ärmel super und beim zweiten hat mir die Nähmaschine den Stoff "gefressen"... Also Nähmaschine auseinander schrauben -  zusammenschrauben - das ganze nochmals, Ärmel neu zuschneiden und das ganze von vorn... Beim Rollsaum am Rockteil wollte es irgendwie auch nicht klappen. Manchmal gibt es einfach so Tage... - Da sollte man besser etwas anderes machen....

Freitag, 20. Februar 2015

Body melts selbstgemacht

Auch so ein Projekt, das ich schon lange Mal selbermachen wollte. Zu neudeutsch Body melts, hm, wie würde man diesen auf Deusch sagen? Körper-Butter-Barren? - Hm, naja egal, ihr wisst, was ich meine. Diese Dinger, die aussehen wie Seifen, mit denen man sich nach dem Duschen oder Baden herrlich eincremen kann.

Die Zutaten habe ich bei Allerlei Praktisches eingekauft und mir dann aus vielen verschiedenen Rezepten ein möglichst einfaches zusammengestellt:

10 Bienenhonig
60g Kakaobutter
60g Sheabutter
10g Mandelöl
alles zusammen bei kleinster Stufe auf dem Herd ganz langsam schmelzen

und nach Belieben einige Tropfen Parfümöl dazu, in Silikonformen abfüllen (ich hab noch mit Mini-Muffin-Förmchen aushelfen müssen, da ich keine weiteren Silikonförmchen mehr hatte...)

Alles hart werden lassen und - tadaaa - schon sind die Body melts einsetzbar nach dem nächsten Bad.










Donnerstag, 19. Februar 2015

Resteverwertung Muffins

Nachdem sich das Bio Mandel-Tonka Mus am Anfang grosser Begeisterung erfreute, hab ich gleich mehrere Gläser davon gekauft -  und siehe da, plötzlich schien es niemandem mehr zu schmecken.

Wegwerfen kam nicht in Frage, also musste das Mus halt "verbacken" werden, immer ein guter Weg für Resteverwertung. Da bin ich Fan davon, praktisch alles kann in Aufläufe, Wähen und Kuchen verarbeitet werden ;)

Das Rezept hab ich frei improvisiert mit dem, was halt gerade so da war :
 


4 Eier

100g Zucker

etwas Vanillepaste

100g Butter

200 Gramm Mandel-Tonka Mus
Fruchtfleisch einer Orange
1/2 Mango kleingeschnitten
100g gemahlene Mandeln100g Mehl

1 Pck Backpulver




So wirds gemacht:



1. Eier und Zucker schaumig rühren 


2. zimmerwarme Butter, Tonkamus, Vanillepaste dazugeben und gut verrühren


3. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und mit den gemahlenen Mandeln unter den Teig mischen

4. Zuletzt noch die Früchte dazu



4. In Muffinformen füllen und in vorgeheiztem Ofen bei ca. 170° 25 Minuten backen.

 


Dazu gab es die restliche halbe Mango in Stücke geschnitten mit Joghurt-Mascarpone-Mischung.

 

Probenähen Kuschelhose für Muhküfchen

Für Muhküfchen durfte ich die Baby-/Kinder-Kuschelhose probenähen. Das Ebook ist supergut beschrieben, einfach zu nähen und ehrlich gesagt - solche Hosen kann man immer brauchen -  zum Faulenzen, Spielen, Toben oder Schlafen. Wir lieben sie.

Es werden momentan noch Porbenäher für Grösse 50 und 56 gesucht, eventuell hat ja jemand von euch Zeit und Lust?

Weitere Bilder der anderen Probenäher seht ihr hier.

Für die Grosse sind während des Probenähens zwei Exemplare entstanden. Momentan muss alles rosarot, pink und violett sein ;)




Donnerstag, 12. Februar 2015

Stoffresteverwertung MixMeBoy

Momentan bestimmt Stoff & Liebe sozusagen was ich nähe. Mit den tollen Sew Alongs und den vielen Freebooks, welche auf dem Blog gepostet werden, komme ich fast nicht mehr nach.

Diesmal hat es ein Pulli nach dem Schnittmuster MixMeBoy von nEmadA gegeben, ideal zur Resteverwertung, da die Ärmel aus mehreren kleinen Teilen genäht werden können.

Normalerweise mag ich es ja sehr bunt, dieses Mal habe ich mir richtig Mühe gegeben, alles Ton in Ton zu kombinieren. Auch mit der Betüdelung habe ich mich zurückgehalten, nur zwei Sterne, einer vorne rechts unten und einer am Rücken.

Sterne und Hauptstoff sind übrigens von Lillestoff.

Eigentlich wäre das gute Stück als Geschenk gedacht gewesen, aber meiner Kleinen scheint er zu gefallen... Sie mag sowieso alles, was Räder dran hat, am liebsten Traktoren :)


Aber nun tadaa, hier also das Resultat aus der Restekiste:






Das Schnittmuster gibt es übrigens auch in der Mädchenvariante MixMeGirl, absolut zu empfehlen und schon viele Male genäht, hier zum Beispiel... Und ich hab noch ganz viele tolle Ideen für das Schnittmuster... Kommt also bestimmt bald wieder.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Dekokugeln bemalen und füllen

Basteln mit Kindern ist nicht immer ganz einfach. Ich musste lernen die Kinder "machen zu lassen" und nicht die ganze Zeit mit mütterlichem Perfektionismus eingreifen zu wollen, weil ich mir das ganze vielleicht anders vorgestellt hatte. Mittlerweile bin ich schon ganz gut da drin und den Kindern macht es nun verständlicherweise viel mehr Spass. Dafür sind bemalte Möbel, Kleider und Gesichter jeweils inbegriffen.
Gestern haben wir Dekokugeln gemalt und zusammen gefüllt.

Dazu haben wir leere Acrylkugeln, welche wir Gotti-sei-Dank noch auf Vorrat hatten mit Farbe bemalt und mit Seidenpapierfetzen und Streublumen gefüllt. Ist sehr einfach gemacht und absolut Kleinkinder-tauglich. Und die kleinen Künstlerinnen sind mächtig stolz auf ihre Werke.







Sonntag, 8. Februar 2015

Kinderzimmer Do it yourself

Während der Babypause bei der Kleinen, haben wir das Kinderzimmer für die Grosse eingerichtet.

Als Basis haben wir ein Etagenbett des gelb-blauen Möbelhauses genommen und dieses entsprechend eingekleidet. Als Highlight gab es einen Sternenhimmel, welcher in verschiedenen Modi eingestellt werden kann.
 
Dazu der passende Bücherbaum:
 
 

Dienstag, 3. Februar 2015

Kleines Sternchen - Tabuthema Fehlgeburt

Heute wage ich es ein Tabu-Thema anzusprechen, da ich finde, dass es keinen Grund gibt, nicht darüber zu sprechen. Statistisch gesehen ist jede dritte Frau einmal davon betroffen, also viel zu viele, um darüber zu schweigen.

In diesen Tagen sollte ich unser drittes Kind in den Armen halten - doch es kam anders, als gewünscht.

Nachdem unsere erste Tochter auf der Welt war und ein wie ich jeweils sage, ein "Einsteiger-Baby" war, wollten wir ganz schnell noch ein Baby und nach neun Monaten war ich wieder schwanger. Unsere Kleine war dann aber etwas anspruchsvoller, so dass wir uns mit dem Entscheid - ein drittes Kind - ja oder nein diesmal etwas mehr Zeit liessen. Als sie jährig wurde und sich alles eingependelt hatte, war klar -  doch, wir wollen ein drittes Kind. Kurze Zeit später hielt ich wieder einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Die Freude war gross - alles wie geplant.

Der erste Arzttermin stand an und alles war ok, den Herzschlag konnte man schon sehen. Im Nachhinein hatte ich vielleicht schon eine Vorahnung oder das Gefühl, dass diesmal etwas anders sein könnte. Bei der Vereinbarung des nächsten Termins, bei welchem das Ersttrimesterscreening (Risikoermittlung für Trisomie) durchgeführt werden sollte, entschloss ich mich gegen einen Bluttest, diesen hatten wir in beiden vorherigen Schwangerschaften machen lassen. Aber in diesem Moment fand ich das überflüssig, da wir höchstwahrscheinlich bei einem schlechten Ergebnis, keine Konsequenzen hätten ziehen können / wollen... Bei den vorherigen Schwangerschaften machten wir den Bluttest "standardmässig" und vielleicht auch etwas leichtsinnig, in der Überzeugung, dass ja sowieso alles in Ordnung ist.

Diesmal wusste auch niemand von meiner Schwangerschaft, ausser bei mir im Büro. Der Zufall wollte es, dass wir genau in dieser Zeit ein Geschäftsessen hatten und da ich auf das Gläschen zum Anstossen verzichtete, war der Fall schon klar... Sonst hatte ich jeweils kein Geheimnis darum gemacht und allen schon vor Ablauf der 12 Wochen davon erzählt, diesmal wollten wir erst nach dem nächsten Termin davon erzählen.

In der 9. Schwangerschaftswoche bekam ich leichte Blutungen und rief meine Ärztin für einen Check an.
Als das Ultraschallbild auf dem Bildschirm erschien, wusste ich, dass ich unser Baby nie in den Armen halten werde. Die Ärztin brauchte nichts zu sagen, es war klar, dass da kein Herz mehr schlägt und dass das Ultraschallbild nicht das zeigte, was es eigentlich müsste.

Gerade als ich aus dem Gebäude trat, fing es an zu regnen wie aus Kübeln. Ich setzte mich ins Auto und weinte und während der Heimfahrt entlud sich ein riesiges Sommergewitter. Es blitzte, donnerte, und es regnete so stark, dass der Scheibenwischer auf höchster Stufe den Regen kaum zu bekämpfen mochte - und es tat gut, dass es regnete -  ich war froh darüber... Irgendwie erinnerte es mich an die Geburt meiner ersten Tochter, während der Geburt herrschte eine so spezielle Wetterstimmung, dass die Hebamme meinte, draussen sehe es aus, wie beim Weltuntergang. Ein Kreis schloss sich.

Während der Heimfahrt wurden die Gefühle Hilflosigkeit, Verlust, Trauer auch immer mehr begleitet von einer grossen, riesengrossen Dankbarkeit. Dankbarkeit, dass zu Hause mein Mann auf mich wartet, meine beiden Kinder, Dankbarkeit, dass ich zwei komplikationslose Schwangerschaften und zwei sehr schöne Geburten erleben durfte. Dankbarkeit für all diese Geschenke, die man manchmal als normal betrachtet.

Kleines Sternchen -  ich denk an dich...






Montag, 2. Februar 2015

Es wird gestickt...

Am Freitag ist meine neue Nähmaschine angekommen. Nachdem meine Bernina mich zwar lange begleitet, aber mich leider auch oft geärgert hat, da sie anscheinend ein Montagsmodell ist, war es höchste Zeit für etwas Neues.

Diesmal habe ich mich für etwas günstigeres entschieden, eine W6. Bei Bewertungen schneiden diese relativ gut ab und das Preis-Leistungsverhältnis scheint super zu sein. Seit letztem September nähe ich übrigens mit einer Overlock von W6 und bin bisher sehr zufrieden.
Die W6 N6000 ist eine kombinierte Näh- und Stickmaschine und kostet in etwa gleich viel wie ein Service mit kleiner Reparatur bei meiner alten Maschine...

Seit Freitag ist sie hier und erst gestern bin ich dazu gekommen, das Stickmodul auszuprobieren. Nachteil ist, dass die Maschine nur bis 15'000 Stiche pro Motiv sticken kann und auf den 10x10cm Rahmen beschränkt ist. Aber für meine Verhältnisse sollte das reichen.


Gestern also Premiere, zum Ausprobieren habe ich einen alten Waschlappen der Kinder genommen und Heidi draufgestickt... Am Schluss, als schon etliche Stoff- und Stick-Schichten übereinander lagen hatte ich das Problem, dass der Faden immer wieder riss, tippe Mal auf falsche Nadel... Aber Übung macht den Meister... Das werden wir schon hinbekommen :)



Ich hab mein Glück dann nicht mehr herausgefordert, dieses Wochenende stand die Kategorie Technik bei mir nicht unter einem guten Stern, am Freitag liess ich den Laptop meines Mannes Flugübungen machen und am Samstag hab ich mir beim Download eines Stickprogrammes für die Nähmaschine auf meinem Laptop einen Trojaner eingefangen.